Tauchen auf den Philippinen, etwas für Makroliebhaber. Wir waren dort mehrere Male unterwegs. Besonders rund um die Insel Bohol gibt es phantastische Tauchplätze, welche die kleinen, unscheinbaren aber umso beeindruckende Kreaturen der Meere beherbergen. Sie warten nur darauf gefunden zu werden.
Schnecken, ob nackt oder mit Haus. Die Vielfalt ist grenzenlos
Oder die Artenvielfalt der Frogfische (Anglerfische) und Schaukelfische
Anglerfisch
Im freien Wasser schwimmen Anglerfische mit Schlägen der Schwanzflosse. Außerdem haben sie eine Art „Düsenantrieb“, der besonders oft von jungen Anglerfischen benutzt wird. Dazu pressen sie das mit dem Maul aufgenommene Atemwasser stoßartig im Rhythmus der Atmung aus den weit hinten in der Nähe der Brustflossenbasis liegenden engen Kiemenöffnungen aus.
Anglerfisch
Der Warzen-Anglerfisch ist als adultes Tier mit zahlreichen Warzen überzogen. Er ist meist weiß oder gelb, mit unregelmäßigen rostroten Flecken und ähnelt so einem von Kalkalgen überwachsenen Stein oder einem Schwamm. es gibt aber auch grüne Exemplare mit einer unregelmäßigen weißen Zeichnung und runden schwarzen und gelben Flecken
Anglerfisch
Zottiger Anglerfisch, er wird 18 bis 20 Zentimeter groß. Ihre Farbe variiert, ist meist braun, ocker oder gelb. Seine "Angel" ist genau so lang wie der zweite Rückenflossenstrahl. Anglerfische locken mit ihrer Angel neugierige Garnelen und kleine Fische an. Ist die Beute in Reichweite reißen sie ihr Maul weit auf und die Beute wird eingesaugt.
Aber auch bei den Seepferchen ist die Vielfalt beindruckend
Auch die Familie der Kracken und Sepias ist auf den Philippinen in den unterschiedlichsten Variationen anzutreffen
Blauring Octopus
Die Weibchen der Blaugeringelten Kraken legen nur ein einziges Mal im Leben Eier, die sie an geschützten Stellen ankleben oder mit sich herumtragen und bewachen. Nachdem die Jungtiere geschlüpft sind, sterben die Mütter. Die Väter sterben kurz nach der Paarung. Die Jungen schlüpfen als fertige kleine Kraken und sind dann auch schon gefährlich giftig.
Die Philippinen sind ein Eldorado für Makrofotographen und-filmer. Die „Models“ Krebse und Garnelen.
Harlekingarnelen
Harlekingarnelen erreichen eine Körperlänge von etwa zwei bis fünf Zentimeter. Harlekingarnelen leben im Flachwasser. Sie sind tagaktiv und besetzen Schlupfwinkel im Bereich von Felshöhlungen oder Löchern. Die Garnelen leben in monogamen Paaren aus jeweils einem Männchen und einem Weibchen, die ein Territorium gegenüber Artgenossen verteidigen.
Partnergarnele
Partnergarnelen passen sich in Farbe und Körperform dem Wirt an. Viele haben die Farbe des Wirtes, in Nesseltiere lebende Arten sind oft durchscheinend, mit nur wenigen Farbtupfern am Körper. Partnergarnelen, die in Schwämmen leben, haben einen zylindrischen Körper, um sich in den Röhren im Innern der Schwämme bewegen zu können. Die Bewohner von Korallenzwischenräumen sind abgeflacht, um kleinste Spalten nutzen zu können.
Und dann gibt es noch die Fische, hier nur ein winzig kleiner Teil ihrer Spezies
Mandarinfische
Mandarinfische zu filmen ist eine echte Herausforderung. Sie kommen erst in der Dämmerung aus ihren Verstecken. Sobald die Videolampen angehen verschwinden sie wieder in ihren Verstecken. Das heißt es beharrlich, ruhig und geduldig bleiben. Nach einer gewissen Gewöhnungsphase lassen sich diese tollen Geschöpfe auch ablichten. Zum Glück ist ihr Versteck nicht allzu tief. Die Luft reicht dadurch sehr lange.































































