Tag 11
Eigentlich stand heute die Besichtigung der Burg Bran, auch als „Dracula Burg“ bekannt, auf unserem Programm. Aber leider war Montag, und da öffnet die Burg erst um 12:00 Uhr. So lange wollten wir aber nicht warten und deswegen gibt es nur ein paar Fotos durch den Zaun.
Unser nächster Halt, die Bauernburg Tartlau. Sie ist eine Bauern- und Kirchenburg in Prejmer in der Region Siebenbürgen. Durch häufige Überfälle, Belagerungen und Zerstörungen war man gezwungen eine stark befestigte Kirchenburg zu errichten. Mit dem Bau, wahrscheinlich durch den Deutschritterorden, wurde 1218 begonnen.
Auf der Innenseite der Ringmauer finden sich auf 3-4 Ebenen zahlreiche Kammern als Zuflucht für die einzelnen Familien des Dorfes. Der Zugang erfolgt über offene, hölzerne Gänge.
Ein spätgotischer Flügelaltar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts ist das wertvollste Ausstattungsstück. Das Mittelbild zeigt ein Kruzifix flankiert von Maria und Johannes. Die acht Tafeln stellen Beweinung, Grablegung, Auferstehung, drei Frauen am Grab, Fußwaschung, Abendmahl, Christus vor dem Hohenpriester und die Geißelung dar.
Vieles in der Kirche deutet noch auf die sächsischen Siebenbürger dieser Gegend hin.
Unser letzter Stopp und zugleich Stellplatz für die Nacht, das Kloster Sita in Buzaului.
Das der Verklärung Christi geweihte Kloster liegt in der Diözese Covasna und Harghita. In dieser Klostersiedlung leben zur Zeit 45 Nonnen. Das Kloster entstand durch den Wunsch der Gläubigen der Region nach einem eigenen Kloster. Das Klostergrundstück und die Häuser mit der Gebetskapelle sind eine Schenkung von Pater Hieromonk Arsenie Muscalu und seiner Familie. Am 3. September 1997 wurde das Klostergelände von Papst Johannes Selejanus und einem Priesterrat geweiht.




























